Die verschiedenen Wege der Kapitalisierung | ||
Die verschiedenen Wege der Kapitalisierung einer US – Corporation
1.) Aktienverkauf 2.) Bankdarlehen 3.) Venture Capital 1.) Kapitalisierung durch AktienverkaufEine US - Corporation kann ihre Aktien an Investoren in der ganzen Welt verkaufen, wobei es allerdings bei Verkäufen innerhalb der USA gewisse Beschränkungen seitens der SEC Securities & Exchange Commision ( US - Börsenaufsicht ) gibt. Das bedeutet, daß man zwar die Aktien in einer großen US Finanzzeitung wie z.B. Wallstreet Journal anbieten kann, sie aber nicht an mehr als 35 Investoren verkaufen darf. Wenn man sich sein Kapital durch einen unbeschränkten öffentlichen Aktienverkauf in den USA beschaffen will, muß dieser Aktienverkauf von der SEC in Washington genehmigt werden. Allerdings ist dieser Vorgang nicht billig. Schon die reinen Anwalts- und Wirtschaftsprüfungskosten für eine S - 1 Bösengenehmigung für Kapitalisierungen von unter 7,5 Mio. $ fangen bei 50.000.- $ an und liegen bedeutend höher bei Kapitalisierungen von mehr als 7,5 Mio. Die Aktien können nur von der Corporation selbst, oder von Börsenmaklern auf Provision verkauft werden. Allerdings sind die großen, bei allen Börsen zugelassenen Maklerfirmen erfahrungsgemäß nicht an dem Aktienverkauf von „Neu - Corporation“ interessiert, es sei denn, es handelt sich um größere Transaktionen ( 50 - 100 Millionen $ ), oder die Corporation hat etwas wirtschaftliche sehr interessantes, wie z.B.: Patente, oder eine innovative Erfindung zu bieten. Kleinere „Neu - Corporation“, die ihre Aktien auf dem US Markt verkaufen wollen, sind deshalb in der Regel besser beraten, sie nach SEC Genehmigungserteilung selbst über die amerikanischen Finanzzeitungen dem Publikum anzubieten. Hierfür benötigt die Corporation ein Büro mit Angestellten innerhalb der USA, um Prospekte auszuschicken, und Aktienkaufbestellungen entgegennehmen zu können. Es sei jedoch in dem Zusammenhang ausdrücklich betont, daß Aufträge für die Bearbeitung von SEC Aktienverkaufsgenehmigungen in der Regel für die Corporation erhebliche Kosten in Form von Inseraten ( sehr hohe Kosten in US Finanzzeitungen ), Mieten, Gehältern usw. entstehen. Bevor man also die doch sehr hohen Investitionskosten einer Börsengenehmigung eingeht, wäre es zu empfehlen, zu allererst das Interesse der US - Investoren zu testen, indem man Aktien über Anzeigen in den großen US Finanzzeitungen ( wie z.B. Wallstreet Journal ) anbietet. Dies ist auch ohne SEC - Zulassung möglich, solange man nicht an mehr als an 35 Investoren Aktien verkauft. Erst wenn ein derartiger Versuch erfolgreich ist, sollte eine volle SEC - Zulassung in Erwägung gezogen werden. Am einfachsten, und auch am preiswertesten, ist es natürlich, die Aktien anfangs immer nur außerhalb der USA, und der US - Bestimmungen zu verkaufen. 2.) Kapitalisierung durch BankdarlehenEs gibt in den USA ( ohne deren Filialen ) insgesamt 24.437 Banken und Sparkassen mit einem Gesamtkapital von über 50.000 Billionen Dollar. Das sind fast doppelt soviele Banken wie in der ganzen restlichen Welt. Mit einer derartigen Konkurrenz zwischen Geldgebern, ist es verständlich, daß das Kreditklima in den USA bedeutend günstiger also sonstwo in der Welt ist. Natürlich sind nicht alle dieser Banken für internationale Vorhaben ansprechbar. In diesen Fällen kommen in der Regel nur Banken mit internationalen Abteilungen in Frage. Da es aber mehr als 1.000 US Großbanken mit internationalen Abteilungen gibt, sind die Darlehensaussichten auch für Auslandsprojekte einer US - Corporation ausgezeichnet. Eine Kapitalisierungs ist über die „TOP Tausend US - Banken“, welche auch internationale Abteilungen unterhalten möglich. Da sich US - Banken nicht an Unternehmen beteiligen dürfen, handelt es sich bei Kapitalisierungen durch US - Banken nicht um Investitionen, sondern um die Erteiligungen von Darlehen, wofür die Corporation auch die entsprechenden Sicherheiten ( Collateral ) bieten muß, die allerdings in vielen Fällen von neuen Corporation nicht erbracht werden können. 3.) Kapitalisierung durch Venture Capital am US - MarktVon allen Kapitalisierungsalternativen in den USA ist eine Kapitalisierung durch Venture Capital ( Risikokapital ) am aussichtsreichsten. Es gibt in den USA Risiko - Kapitalgeber mit Investitionsmöglichkeiten in Höhe von vielen Milliarden Dollar. Verständlicherweise ist bei diesen Riesensummen das Interesse sehr groß diese Finanzmittel gewinnbringend anzulegen. Da sich die Geldgeber dabei an dem zu kapitalisierenden Unternehmen mit Aktienbesitz beteiligen, sind diese natürlich bedeutend risikofreudiger als die Banken, die außer Zinsen an den wirtschaftlichen Erfolgen der jeweiligen Unternehmen nicht beteiligt sind. Wenn eine Corporation also nicht in der Lage ist, ausreichende Sicherheiten für die Erteilung eines Bankdarlehens zu bieten, und finanziell nicht stark genug ist, eine Börsengenehmigung für einen öffentlichen Aktienverkauf zu erlangen, aber trotzdem ein wirtschaftlich sinnvolles Projekt finanzieren will, ist eine Verbindung mit einer Venture Capital Gesellschaft der sicherste Weg zur Kapitalisierung, da es sich hierbei um Beteiligungskapital handelt wird das Kapital weder verzinst noch muß es zurückgezahlt werden. Aus diesen Gründen befaßt sich die Information vor allem mit dieser Art der Kapitalisierung.
Die verschiedenen Arten der Risikokapitalgeber
1.) Risiko - FinanzierungsgesellschaftenBei den meisten Geldgebern im Risikokapitalbereich handelt es sich um private bzw. staatliche Gesellschaften mit Investment - Fonds. Die Teilhaber dieser Fonds fungieren als Investment - Manager und verwalten die Mittel, die sie aus Pensionsfonds, Kapitalgesellschaften, Versicherungsunternehmen, Treuhandgeldern und Stiftungen sowie von ausländischen Anlegern und vermögenden Privatpersonen beschaffen. In der Regel managen diese Teilhaber Investitionen, deren Summe zwischen einigen Millionen und einigen Hundert Millionen oder sogar Milliarden Dollar liegt. 2.) Risikokapitalfonds von GroßunternehmenGroßunternehmen wie Grumman, Johnson Wax, R.R. Donelly, American Healthcare Systems, Bechtel, Johnson & Johnson, Humana, Warner Lambert, W.R. Grace u.v.m. haben Risikokapitalprogramme ins Leben gerufen, um so aus strategischen Gründen systematisch in kleine und mittlere Unternehmen zu investieren. Als Investoren können diese Fonds nicht nur erhebliche Finanzmittel beitragen, sondern auch eine Vielfalt von Unternehmensressourcen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Risikokapitalgebern sind die Unternehmen, die diese Fonds betreiben, generell an vielversprechenden neuen Technologien, Produkten und Dienstleistungen interessiert, die ihr eigenes Angebot abrunden.
3.) Kapitalbeteiligungsgesellschaften für Klein- und Mittelstandsbetriebe ( SBICs )Bei den Kapitalbeteiligungsgesellschaften für die Klein- und Mittelstandsbetriebe ( SBICs ) handelt es sich um Firmen, die mit Hilfe von US - Bundesmitteln private Gelder beschaffen und so Risikofinanzierungsfonds einrichten. Die Sonderkapitalbeschaffungsgesellschaften für Klein- und Mittelstandsbetriebe ( SSBICs ) finanzieren unter anderem Unternehmen, die von Angehörigen sozial oder wirtschaftlich benachteiligter Gruppen gehalten oder betrieben werden. Sowohl SBICs als auch SSBICs befinden sich in Privateigentum und werden von Privatpersonen geführt; sie müssen jedoch von der Small Business Administration ( SBA ), einer US - Bundesbehörde zur Durchführung der Aufgabe der gewerblichen Mittelstandspolitik, zugelassen werden. Über diese Behörde werden die SBICs und SSBICs auch teilweise finanziert; darüber hinaus bestimmt die Behörde die Voraussetzungen, nach denen die SBICs und SSBICs betrieben werden. Fast 35 % der SBICs werden von Geschäftsbanken geführt bzw. Kontrolliert ( das entspricht 65 % der investierten Beträge in Dollar ). Die übrigen SBIC - Fonds werden von Finanzierunsgesellschaften ( wie z.B. etablierten Risikofinanzierungsgesellschaften ), Privatpersonen und anderen Unternehmen verwaltet. |
. . Offizielles Ziel des SBIC -/ SSBIC - Programms ist es, das Wachstum und die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen durch „Anschubinvestitionen“ des Eigenkapitalflusses und Anregen langfristiger Anleihen ( Laufzeiten von 5 bis 20 Jahren ) zu fördern. In der Vergangenheit gab es eine Phase, in der die Struktur des SBIC - Programms insbesondere schuldenorientierte Anlageformen zur Finanzierung von Expansionen, Management Buyouts oder strategischen Übernahmen ermutigte. Inzwischen wurde das Programm jedoch umstrukturiert, um SBICs in allen Phasen der Unternehmensentwicklung zu Investitionen auf Eigenkapitalbasis zu bewegen. Die meisten SBICs ziehen jedoch weiterhin Investitionen in den späteren Stadien der Unternehmenstätigkeit vor. Diese SBICs können in der Regel eine Kapitalrendite von 20 % bis 30 % erwarten; diese Rendite liegt geringfügig unter dem Gewinn, der bei herkömmlichen Risikokapitalgeschäften zu erwarten ist. 1994 lag das Investitionsaufkommen von SBICs bei insgesamt einer Milliarde Dollar. Die durchschnittliche Investitionssumme betrug knapp über 426.000.- $. Im September 1995 teilte die SBA mit, daß 185 SBICs eine Summe von ca. 3,8 Mrd. $ in Investment - Fonds verwalteten und 90 SSBICs eine weitere Summe von 481 Mio. $.
Zielsetzung der RisikokapitalgeberRisikokapitalgeber wie auch LCI erhalten jedes Jahr Tausende von Investitionsanträgen, aber nicht alle der Antragsteller erhalten das gewünschte Kapital. Dies liegt daran, daß sich die Nichterfolgreichen Antragsteller eine falsche Vorstellung von der Risikokapitalisierung gemacht haben. Da auch in diesen Bereich, keiner der Kapitalgeber sein Geld in das falsche Projekt investieren wird, und somit unnötige Risiken vermeiden wird, werden immer mehr Antragsteller da sein, als Gelder zur Verfügung stehen. Es reicht daher nicht, Kapital „nur“zu benötigen, denn Kapital braucht jeder. Genauso wenig genügt es auch nicht, verschuldet zu sein und sich lediglich sanieren zu wollen. Eine Sanierung gewährleistet nicht, daß der Grund der wirtschaftlichen Probleme, nach der Sanierung nicht mehr besteht. Das Projekt wozu das Kapital benötigt wird, muß wirtschaftlich sinnvoll sein. Risikokapitalgeber konzentrieren sich im allgemeinen auf Produkte und Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit dem Einsatz oder der Entwicklung neuer Technologien und Trends stehen. Sie interessieren sich in erster Linie für Unternehmen, die Marktprodukte oder - Service anbieten, über ein bewährtes Managementteam und ein gutes Marktpotential verfügen und darüber hinaus die Fähigkeit haben, hohe Renditen zu erwirtschaften. Einzelne Risikofinanzierungsgesellschaften und sogar Teilhaber innerhalb der Gesellschaften entwickeln ausgeprägte Vorlieben für bestimmte Unternehmensarten. Die verschiedenen Risikofinanzierungsfonds unterscheiden sich nach den Neigungen, Vorlieben, Abneigungen, Wünschen und Bedürfnissen ihrer Gesellschafter. Die meisten entwickeln besondere Interessen für bestimmte Branchen, Technologien und Unternehmensentwicklungsphasen, innerhalb welcher sie investieren.
Folgende Faktoren beeinflussen die Projekte
1.) Konkurrenzfähikeit 2.) Marktgröße 3.) Management 4.) Ertragspotential
1.) KonkurrenzfähigkeitUm in ein Investment - Portfolio aufgenommen zu werden, muß das jeweilige Unternehmen im Vergleich zu seinen existierenden oder potentiellen Mitbewerbern über einen entscheidenden Vorteil verfügen, dem es ihm ermöglicht, eine beherrschende Position in seiner Branche zu erreichen und beizubehalten. Unternehmen mit Markenprodukten und -service verfügen aufgrund ihrer Exclusivität häufig über einen gewünschten Wettbewerbsvorteil. Patente, Warenzeichen, Urheberrechte, Alleinvertretungsrechte und andere Sonderrechte schützen die einzigartige Marktstellung des Unternehmens. Mitunter kann auch ein nicht markenrechtlich geschütztes Produkt bzw. Ein solcher Service, bzw der im Gegensatz zum Angebot der Konkurrenz besonders erfolgreich lanciert wurde, diese Voraussetzung erfüllen. 2.) MarktgrößeVon risikofinanzierten Unternehmen wird erwartet, daß - obwohl anfängliche Verluste akzeptabel sind - sie innerhalb von 5 bis 7 Jahren bis zum 10 - 15 fachen des investierten Kapitals zurückführen können. Daher muß der potentielle Markt groß genug sein, um ein solches Wachstum zu unterstützen. 3.) ManagementEiner der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung, in ein Unternehmen zu investieren, sind die Managerfähigkeiten der Menschen, die das jeweilige Unternehmen leiten. Sind diese Personen in der Lage, eine Firma im Wert von vielen Millionen Dollar aufzubauen ? Hat die Firmenleitung die entsprechenden Erfahrungen ? Zählen Spitzenkräfte der jeweiligen Branche bereits zum Team bzw. ist das Unternehmen in der Lage, solche Mitarbeiter einzustellen ? Das Managementteam sollte von Personen zusammengestellt sein, deren Aufgabengebiete sich ergänzen. Somit sind genaue Kenntnisse über die Mitglieder der Unternehmensspitze sowie deren Berater eine unabdingbare Voraussetzung für die Risikofinanzierung. 4.) ErtragspotentialDie Ansprüche an die Ertragshöhe schwanken von Gesellschaft zu Gesellschaft und Investition zu Investition. In der Regel bemühen sich Risikokapitalgeber jedoch darum, zu dem Zeitpunkt, an dem sich aus dem jeweiligen Unternehmen zurückziehen, Durchschnittserträge von 20 % bis 50 % pro Jahr zu erzielen. Beispielsweise sollte eine 1 Million $ Investition zu der Erzielung einer jährlichen Rendite von 30 % bis 50 %, trotz der in den ersten Jahren zu erwartenden finanziellen Einbußen, innerhalb von 4 bis 5 Jahren auf 5 Mio. $ anwachsen können. Die Investitionsvoraussetzungen1.) Voraussetzungen für bestimmte BranchenDie Investitionsinteressen der Anleger ( Kapitalgeber ) im Risikofinanzierungsgeschäft verändern sich im Laufe der Zeit. In den 80er Jahren und den frühen 90er Jahren rümpfte man bei den meisten Risikofinanzierungsgesellschaften die Nase über Investitionen in der Unterhaltungsindustrie, oder in Ländern des ehemaligen kommunistischen Machtbereichs. Jedoch wurden Mitte der 90er Jahre CD - ROM, Multimedia, interaktives Fernsehen und Investitionen in dem neuerschlossenen Osten zum Gesprächsthema Nr.1 in der Branche. Dennoch tendieren Risikofinanzierungsgesellschaften dazu, sich auf Investitionen in bestimmten Sparten zu konzentrieren, wie z.B. Computer - Hardware und Software, Telekommunikation, Biotechnik, Gesundheitswesen, Pharmazeutika, Elektronik, Produkte und Dienstleistungen im Bereich Umwelttechnologie, Einzelhandel, Verbrauchsgüter und -service, Medien und sogar umweltverträgliche und sozial wertvolle Projekte. Während nur wenige Firmen sich auf nur eine Art von Investition konzentrieren, gibt es auf bestimmten Fachgebieten spezialisierte Fonds insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Biotechnik, Verbrauchsgüter und Einzelhandel. Dennoch sind auch die konservativen Risikokapitalgeber bei besonders interessanten Projekten bereit, flexibel zu sein.
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2.) Voraussetzungen über den Investitionsumfang
Da der formale Aufwand und die durchzuführenden Überprüfungen im gleichen Umfang anfallen, ob die Investition eine von Höhe von 100.000.- $ oder 1.000.000.- $ umfaßt, ziehen die meisten Unternehmen größere Transaktionen vor. Einige Risikofinanzierungsgesellschaften, und zwar insbesondere diejenigen, die sich während der frühen Entwicklungsphasen von Unternehmen engagieren, sind jedoch bereit, geringere Summen zu investieren. Diese Gesellschaften verfolgen dabei die Absicht, weitere Beträge in dem Maße anzulegen, in dem das Unternehmen wächst. Schließlich ist es auch der Zyklus der Risikofinanzierungsgesellschaft selbst, der die Investitionsinteressen beeinflußt. Wenn das Fondsvermögen bereits vollständig investiert ist, sind die Fondsmanager möglicherweise vorsichtiger oder anspruchsvoller bei den letzten Investitionen. Tatsächlich halten die meisten Fondsmanager einen Teil ihrer nicht investierten Gelder zurück, damit ihnen ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, wenn bei späteren Finanzierungsrunden ein Finanzbedarf ihrer eigenen Beteiligungsgesellschaft besteht. Jüngere Fonds können dagegen risikofreudiger und aggressiver sein. 3.) Voraussetzungen für Investitionen in bestimmten Phasen der Unternehmensentwicklung.Risikofinanzierungsgesellschaften neigen dazu, schubweise zu finanzieren, um so den wachsenden Bedürfnissen des Unternehmens zu begegnen. Frühe Investoren verpflichten sich mitunter zu Pauschalinvestitionen, wenn bestimmte Eckdaten erreicht werden. Im allgemeinen sind Risikokapitalgeber daran interessiert, sich finanziell an einer oder mehrerer der folgenden Phasen der Unternehmensentwicklung zu beteiligen : a.) GründungsphaseDies ist die früheste und risikoreichste Finanzierungsphase. In dieser Phase ist die kapitalbedürftige Gesellschaft noch ganz neu. Die Mittel werden zu diesem Zeitpunkt für Durchfürbarkeitsstudien, Markttests, erste Produktentwicklungen und die eigentliche Unternehmensgründung benötigt. b.) AnlaufphaseIn dieser Phase werden die Mittel in der Regel zum Aufbau des Unternehmens und für die Weiterführung der Produktentwicklung benötigt. c.) MarkteinführungsphaseDas Unternehmen ist hier bereits gegründet. Finanzmittel werden für die Produktion und das Marketing benötigt. d.) WachstumsphaseDas Unternehmen hat seinen Betrieb aufgenommen. Produkte werden ausgeliefert, und Finanzmittel werden benötigt, um Wachstum im größeren Rahmen zu beginnen. In dieser Phase kann das Unternehmen bereits rentabel arbeiten; dies muß jedoch nicht der Fall sein. e.) Internationale ExpansionDies ist die Phase der Finanzierung von Expansionsbestrebungen auf ausländische Märkte oder von Verlagerung der Produktionsstätten ins Ausland. f.) KonsolidierungsphaseIn dieser Phase werden Finanzmittel für größere Expansionen in den Bereichen Produktion und Marketing benötigt bzw. für die Entwicklung neuer Produkte. Nun erreicht das Unternehmen in der Regel die Gewinnschwelle oder erwirtschaftet bereits Profite. g.) UmschwungphaseIst die letzte Phase, und dient der Finanzierung von Problemgeschäftszweigen mit neuem Management und neuer Direktion. Allerdings existiert keine allgemein gültige Definition der einzelnen Phasen. Die Definition der Anlaufphase, die in einer Risikofinanzierungsgesellschaft gilt, bezieht vielleicht die Gründungsphase mit ein, während eine zweite Gesellschaft den Begriff Anlaufphase anders definiert. Es ist also äußerst wichtig, den Begriff der in Frage kommenden Investitionsphase bei Vertragsabschluß genau zu definieren.
Der Zugang zu Risikokapitalgebern am US - KapitalmarktLCI hat sich seit vielen Jahren auf die Gründung und Verwaltung von US - Corporation spezialisiert. Die Gründung einer US - Corporation ist immer dann Voraussetzung, wenn auf ausdrücklichen Kundenwunsch US - Venture - Capital direkt in den USA beantragt werden soll, z.B. aus dem Grund eines späteren Börsengangs in den USA. Wir sind hierzu in der Lage, eine juristisch korrekt aufgesetzte Corporation zu gründen. Da eine Corporation, genau wie eine AG, eine juristische Person ist, muß diese auch korrekt gegründet werden, um den Schutz gegen Durchgriffshaftung genießen zu können. Wenn dies nicht der Fall ist, wird bei einem evtl. Streit oder Gerichtsverfahren die Corporation nicht anerkannt, so daß der Inhaber für alle Verpflichtungen und Tätigkeiten der Corporation persönlich haftbar wird.
Kapitalisierung am US - Markt Information und AblaufplanDie Wirtschaftlichkeit des Projektes, die vorher von unseren Wirtschaftsberatern bestätigt wurde, ist Voraussetzung für eine Kapitalisierung. Der Auftraggeber sollte sich aber bewußt sein daß der Gegenstand des Auftrages die vereinbarte Leistung, und nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg seines Projektes beinhaltet, da dieser ausschließlich vom Auftraggeber selbst gesteuert wird. Zur Aktivierung unseres Kapitalisierungs – Service für US – Venture - Capital wird eine Projektbeschreibung benötigt. Für eine kurze Vorprüfung des Projektes werden keine Gebühren von LCI. berechnet. Wir teilen Ihnen danach mit, ob eine weitere Prüfung des Projekt für eine Kapitalisierung sinnvoll ist, oder ob eventuell weitere Informationen und Daten für eine objektive Beurteilung benötigt werden. Sollte eine vorläufige Beurteilung seitens LCI positiv sein, so wird als nächstes die Erstellung eines kompletten Konzeptes notwendig. Dieses Konzept wird dann zur endgültigen Prüfung unseren Wirtschaftsprüfern vorgelegt. Diese stellen dann fest, ob entweder weitere Daten für eine abschließende Bewertung benötigt werden, oder ob das Projekt in dieser vom Auftraggeber vorgelegten Art und Weise sich eventuell als durchführbar erweist. Sollte sich das Projekt lediglich in einigen Teilen als nicht aussagekräftig genug erweisen, so z.B. bei überhöhter Markteinschätzung, unterschätzter Kapitalbedarf, usw. so besteht bei Nachbesserung des Konzeptes die Möglichkeit der Fortsetzung der endgültigen Prüfung. Selbstverständlich kann der Auftraggeber das Konzept seines Projekt nachbessern und bei LCI einreichen, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt. 1.) Die Idee 2.) Konzeptionierung ( Erstellung eines Konzeptes ) 3.) Prüfung des Konzeptes ( durch LCI ) 4.) Projektierung 5.) Kapitalisierung
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